Nach der Sommerpause - September 2006.
Es wird jetzt ein bisschen anders weitergehen als vor der Sommerpause. Noch mal eine kurze Zusammenfassung: In 33 halben Schnittagen sind etwa 65 Minuten Heimatfilm-Rohschnitt entstanden. Es gibt eine belastbare Struktur für den Rest des Films und wichtige Erkenntnisse zu Themen wie Peinlichkeit und Sprechertext. Neben dem "Heimatfilm" entsteht ein halbstündiger Landschaftsfilm mit Musik, Arbeitstitel "halbes jahr pfronten", der voraussichtlich noch vor Weihnachten fertig wird.
Seit der Sommerpause habe ich keine Standbilder mehr hochgeladen und nicht mehr gebloggt. Es gibt so viel zu tun!

Es gibt Pläne, den Heimatfilm demnächst in kurzen Einzelfolgen hier im Internet zu zeigen. Zu diesem Zweck werde ich auch diese Website ein bisschen aufrüsten müssen. Ein Forum und ein Newsletter müssten schon sein, wenn ich den Heimatfilm jetzt auch wirklich zeige - ich will ja wissen, was ihr dazu sagt. Vielleicht schiebe ich diesen Blog dann ein bisschen auf die hinteren Reihen dieser Seite. Wie gesagt, es wird ein bisschen anders weitergehen...
Bleibt dran :-)!

SOMMERPAUSE

(Schnittschicht vom 21. Juni. Aufnahmen von Michael Würfel. Diesen Eintrag schreibe ich einen Tag später, an meinem 34. Geburtstag!
Ich muss heute mal etwas weiter ausholen - hihi. Also, gestern habe ich 60 Minuten Heimatfilm-Fragment ausgespielt. Die gibt es jetzt auf DVD, kann man sich anschauen. Größtenteils mit Sprechertext und mit kompletter Bildspur ohne allzugroßer Lücken. Dabei ist mir zuallererst aufgefallen, was für ein Riesenproblem mein Sprechertext ist. Das wird einfach Scheiße, wenn man den Text aufschreibt, aufnimmt und dann an die Stelle schneidet, wo er hinsoll. Es wird steif und peinlich. Der Text, den ich im Tonstudio aufgenommen habe, ist in der Regel sogar noch unsäglicher als der, den ich mal eben vor dem brummenden Computer ins Mikrofon gehustet habe. Heute früh um 6 Uhr, als ich kurz mal wach war, habe ich einen Sprechertext mit dem Handy aufgenommen - die Tonqualität ist natürlich mies, aber von der Stimme her ist es bei weitem das Beste, was ich habe.
Ich mache jetzt also so weiter. Gnadenlos. Ich nehme Sprechertext auf, wenn er mir einfällt, meinetwegen ins Handy.
Zweitens - "peinlich" ist ein gutes Stichwort. Also, mein Film hat Charme, keine Frage. Aber er ist auch sehr peinlich und völlig uncool. Ich habe mich damit ja schon längst irgendwie abgefunden, aber ein unbedarfter Zuschauer könnte dann denken, dass er dadurch auch schlecht ist. GANZ FALSCH! Mein Heimatfilm ist peinlich, aber unbedingt sehenswert. Ich muss mir das einfach auch noch mehr bewusst machen und es vielleicht auch gleich im Film zugeben, dass das als Film nur bedingt funktioniert, aber nichtsdestotrotz interessant war (für mich in Pfronten) und interessant ist (für den Zuschauer im Kino oder vor der Glotze). Da besteht dann nur die Gefahr, zu viel abzuwerten. Es gibt ja gefühlvolle Momente im Film (im Film an sich), die werden mit Albernheit ruiniert. Andere werden dadurch erst erträglich, wenn man als Zuschauer merkt, dass der Filmemacher sich selbst im Klaren darüber ist, was er da tut. In meinem Fall besteht ja immer die Gefahr, dass ich als Filmemacher selbstverliebt etwas präsentiere, was andere nur peinlich finden. Ich muss da dir Position des Publikums finden - was geht gar nicht, wenn man es 1:1 nimmt, und wo kann man auch als Außenstehender mitgehen (z.B. meine Gespräche darüber, wie es früher war, oder wie ich erkläre, wie wir früher im Garten Lego gespielt haben, oder die Eindrücke, die ich vom Forstwegebau habe).
Aber vieleicht sollte ich diese Diskussion mit denen führen, die mein Heimatfilm-Fragment gesehen haben. Wenn es jemanden gibt, der diesen Blog verfolgt hat (überhaupt jemanden), und der das Fragment gern mal mit mir oder allein ansehen möchte, soll mir doch mal schreiben. Nochmal die Adresse:


Bevor mir diese ganzen eher positiven Gedanken zur Peinlichkeit eingefallen sind, habe ich daran gedacht, hier jetzt eine Sommerpause zu proklamieren. Mal sehen. Ich denke, ein paar Tage Pause kann der Heimatfilm schon vertragen. Und ich muss unbedingt mal was machen, was jemand von mir sehen will. Es ist ganz schlecht, ewig an einem Projekt zu wursteln und total in die Sinnkrise zu kommen, dass die Arbeit keinem auch mal was wert ist. Ich möchte gern mit meiner Arbeit auch Geld verdienen. Und da komme ich direkt in die nächste Sinnkrise: Wie soll das mit Dokumentarfilmen überhaupt gehen?? Wo kommen diese Werke denn zu ihrem recht, werden gesehen, wahrgenommen, gewürdigt, bezahlt? Dabei sind Dokumentarfilme doch großartig! Die Welt wäre besser, wenn es noch mehr von ihnen gäbe! Na ja, darüber denke ich jetzt nach, mit unbestimmtem Ausgang.)

(20. Juni 06. Aufnahmen von Michael Würfel. Fotos von Annika Frech. Dann schneide ich jetzt halt gnadenlos all die schönen Dinge zusammen, von denen ich schon immer dachte, dass die super sind und im Film ganz toll kommen werden... Es ist auch ganz gut, ABER: "Ganz gut" reicht natürlich nicht. Das weiß ich auch. Es braucht diesen gewissen Funken, von dem ich hoffe, dass er in den Aufnahmen vor Weihnachten vorhanden ist. Erstaunlich ist, dass ich weiterhin so unbefangen weiter schneiden kann. Früher oder später kommt mir nämlich der Schwung abhanden, wenn ich das Gefühl habe, dass das alles so, wie's dasteht, nicht passt. Aber solange es läuft, wunderbar - was Fertiges zu kürzen oder umzuschneiden wird besser als der allererste Schnitt des Rohmaterials. Umso mehr man kucken kann, desto besser kann man entscheiden, was passt und was nicht.
Und dann gibt es demnächst mal eine Testvorführung!)

(19. Juni 06. Aufnahmen von Michael Würfel. Einerseits muss ich zugeben, dass ich gerade etwas schwimme, wie ich jetzt weitermachen soll - Annikas feste Überzeugung, dass Dokumentarfilme IMMER zu lang sind, habe ich laut und deutlich im Ohr. Dabei denke ich manchmal doch sogar an einen zweiteiligen Film... Ich hätte für den ersten Teil ein perfektes Ende (Anfang Februar 2005 beschloss ich nämlich, das ganze Projekt hinzuschmeißen und ich habe echte Schlussbilder dafür gedreht) und für den zweiten Teil einen tollen Titel ("Mein Heimatfilm 2 - von Lummerland nach China").
Andererseits macht mir die Arbeit am Film auch gerade wieder Spaß. Und es geht mir wieder besser. Grüße an die Welt!)

(18. Juni 06. Aufnahmen von Michael Würfel. Hier ist der Ballon.
Ich bin immer noch nicht gut drauf. Warum bloß? Vor einer Woche war ich in Hochstimmung. Und jetzt wieder von Zweifeln zerfressen. Trotzdem war ich heute schneiden. War auch ganz nett. Leider kann es sein, dass es demnächst zu einer längeren Schnittpause kommt. Ende Juli und die ersten zwei Augustwochen bin ich in Pfronten, und dann ist noch Urlaub geplant. Und weil das Geld knapp wird, muss ich mir vorher vielleicht noch eine Arbeit suchen...???)

(16. Juni 06. Aufnahmen von Michael Würfel. Auch nicht einfach ist es gerade. Die Woche war von einer kleinen Sommerkrise geprägt, und die Filmdramaturgie ist NIE ein Selbstläufer. Es ist wie mit Magneten - wenn sich zwei Sachen abstoßen, kriegt man sie nicht zusammen, auch wenn man unbedingt will. Andere Szenen würden sich mühelos fügen, aber die sind dann zu lang oder setzen einen falschen Schwerpunkt an einer falschen Stelle. Die Bilder oben sind aus dem Zug gefilmt - dem Zug in die Weihnachtsferien. Und die Frage ist natürlich, wie mache ich dann in Pfronten weiter, wenn Weihnachten und Sylvester vorbei ist? Ich steuere auf den Ballonabsturz zu, das ist auch gut, aber ich probiere auch immer alles andere aus, damit ich auch wirklich sicher sein kann, dass ich nichts noch besseres ausgelassen habe (Das Bessere ist aber auch der Feind des Guten, ha!). Und was ich so ausprobiere, sieht man in meinen Standbildern nicht. Ich habe ein kleine Szene über den Autobahnbau geschnitten, die kann ich dann später mal einfügen (hier passt sie eben nicht). Aber gut ist sie. Also kann ich zufrieden sein.
Und nächstes Mal gibt es Herumstreifbilder aus Pfronten-Dorf und dann (endlich?!) den spektakulären Ballonabsturz. Schalten Sie also auch nächste Woche wieder ein!)

(9. Juni 06. Aufnahmen von Michael Würfel. Durchs Bürofenster gröhlt es aus dem Nachbargarten - scheinen schon zwei Tore für Dland gefallen zu sein. Und ich habe ausgerechnet heute mein "Weltmeister"-T-Shirt an. Wie peinlich.
Ich habe heute Weihnachten hinter mich gebracht. Aus dem Sprechertext:
" Das sollte jetzt eigentlich der Aufhänger für meinen Heimatfilm sein. An Weihnachten zeigt sich doch das Heimatgefühl, oder? Da kommt die Familie zusammen und man denkt auch daran, wie es früher war. Und ich gebe mir Mühe. Ich filme die Kindermette. Ich filme die Leute, wie sie in der Kindemette singen. Ich filme die Leute, wie sie aus der Kindermette rauskommen. Ich filme, wie die Leute mit ihren Autos von der Kirche nach Hause fahren.
Ich filme, wie ich ein Geschenk für Stefan kaufe und versuche sogar, jenseits aller guten Sitten, aber mit den lautersten künstlerischen Absichten, die Familienidylle im Neubaugebiet einzufangen.

Aber ich bin mit den Gedanken woanders. Ich fahre übermorgen zu Annika und ich freu mich schon wahnsinnig darauf - aus Pfronten wegzufahren.")

(8. Juni 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Ich arbeite weiter daran, vor "Weihnachten in Pfronten" noch das Autobahnproblem und das Schneekanonenproblem einzuführen. Was wäre Weihnachten ohne Probleme. Im Moment gelingt mir das mit einem Zeitsprung und einem Exkurs zu dem Freundinnenproblem, das mich vor 20 Jahren umgetrieben hat. Es ist schon spannend und vielleicht funktioniert es ja sogar. Ich erklär's kurz: In der Fassung, die ich gerade schneide und die ich bis jetzt am schlüssigsten und dichtesten und gleichzeitig am gefühlvollsten finde (Schnittmeister Andi lacht, ich höre ihn bin nach Hannover), bin ich flugs am Weihnachtstag gelandet, wo ich mit einer versteckten Kamera Sandras altes Handballteam filme. So weit, so gut. Für den weiteren Verlauf des Filmes ist es aber wichtig, dass ich nicht nur von früheren potenziellen Freundinnen träume, sondern auch so manche neue Entwicklung in Pfronten und Umgebung überhaupt nicht lustig finde. Deshalb gibt es nach dem Handballerinnentreffen einen Zeitsprung, der optisch auch aussieht wie so ein Wurmloch (siehe gestern/unten ganz rechts), wo ich Anfang Dezember mit S. über grüne Wiesen wandere. Dort erwähnt S. ganz kurz die Autobahn, dann spazieren wir weiter, und dann steht da meine Mutter mit ihrer privaten Autobahndemo (siehe unten 10. Mai). Und von da zu den Schneekanonen zu kommen, das ist einfach, das leuchtet jedem ein.

Irgendwann in ferner Zukunft (Zeitsprung!) werden diese Erklärungen nochmal richtig gewürdigt werden, da bin ich mir ganz sicher.)

(7. Juni 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und ein schicker AVID-Effekt.
LIEBE SANDRAS EHEMALIGE HANDBALLMANNSCHAFT! Ich hoffe, ihr erlaubt mir, einfach so die Bilder von eurem Weihnachtstreffen von 2004 auf meine Website zu stellen! Aber ich fand es toll, als Sandra mir erzählt hatte, dass ihr euch seit 15 Jahren jedes Weihnachten vor dem Kaufhaus Kolb in Pfronten Ried trefft, und ihr wisst ja noch, dass ich euch dabei gefilmt habe. Diese Aufnahmen sind sehr gut geworden und ich möchte sie gern verwenden, und weil ich doch die Standbilder aus meinem fortschreitenden Schnitt immer hier hoch lade, könnt ihr sie jetzt sehen. Keine Angst, ich kenne sonst niemanden, der sich diese Website anschaut :-).
Viele Grüße aus Hannover!
Micha)

(6. Juni 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und Robert Pittman. Wie versprochen: Schnee. Und falls nochmal jemand über das Wetter in Deutschland jammert, kann er/sie hier sehen: Winter ist ganz was anderes. Ich habe jetzt 5 Minuten Schneeschlacht geschnitten, und ich finde, da passiert eine Menge. Ich möcht's gar nicht kürzen. Aber spannende dramaturgische Verdichtung kann man so was wohl auch nicht nennen. Vielleicht sollte ich gar nicht versuchen, den Film irgendwie spektakulär zu machen. Ich meine, einen spektakulären Film hat außer mir sowieso nie jemand erwartet. Vielleicht darf ich ja einfach zeigen, wie ich den ersten richtigen Wintereinbruch seit Langem erlebt habe... was ich lustig fand (Schneefräsen) und was ich schön fand (spielende Kinder).
nach diesen Aufnahmen taut's dann erstmal wieder und dann ist schon Weihnachten. Wenn ich (morgen?) weiterschneide, werde ich mal kucken, ob das so hinhaut, wenn man es sich als Ganzes anschaut... (Bestimmt wird die Hälfte der Schneebilder sowieso wieder gekürzt, ist doch immer dasselbe, wenn man mal ein paar Nächte über den Schnitt geschlafen hat...).
Nebenbei beshäftige ich mich übersetzungstechnisch mit den Gilmore Girls, habe heute mehrmals das Schnittprogramm neu installieren müssen und bastel fleißig an der Dokumentarfilmzentrale...)

(2. Juni 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Tja, heute gibt es nicht viel zu kucken: Es taut. Diese Aufnahmen sollen aber erst hinter einer üppigen Schneeorgie stehen, die ich nächstes Mal schneiden werde. Die Aufnahmen waren heute noch nicht digitalisiert. Viel habe ich heute wieder nicht geschnitten, aber ich muss mich ja auch ständig entscheiden, wie es jetzt nun weitergeht im Film. Ich muss mir (offensichtlich) immer überlegen, wie der Winter in Pfronten in 90 Minuten eine gewisse Kontinuität der Entwicklung kriegen kann. Und nachdem ich die schon etwas ausgetretenen Pfade der ersten 1-2 Monate jetzt verlassen habe, gibt es wieder viel Material zur Auswahl...
Dafür gibt's in nächster Zeit viele neue Bilder, die ich auch noch nicht so gut kenne.)

(1. Juni 2006. Aufnahmen von Robert Pittman und Michael Würfel. Sieht aus, als ob es nur bescheiden vorwärts geht, aber das täuscht. Die Arbeit besteht gerade darin, aktiv Sachen auszulassen, die filmisch wirklich gelungen, die schön und inhaltsreich und lustig sind. Die nur das Problem haben, nicht zu der zentralen dramaturgischen Linie in Beziehung zu stehen, für die ich mich entschieden habe. Was soll dieses Gesülze, könnte man jetzt sagen. Dahinter verbirgt sich aber ein faszinierendes Problem, dass ich erst jetzt so richtig verstehe, wo ich direkt davor stehe.
Letztlich kann ich nur in den Film schneiden, was an einem Hauptthema/einer Hauptfigur hängt. Und das ist genau das Schwierige an diesem Film - es gibt da nicht dieses Hauptthema, das jeden interessiert, der sich dafür entschieden hat, sich den Film anzusehen. Ich muss das erst mit dem Film entstehen lassen - das Interesse dafür, was mir in meinem halben Jahr so passiert ist. Im Gegensatz zum Beispiel zu meinem Ökodorf-Film. Da konnte man recht frei alles zusammenwerfen, was mit dem Ökodorf zu tun hatte; man konnte davon ausgehen, dass sich der Zuschauer fürs Ökodorf in seinen Facetten interessiert.
In der Praxis des Heimatfilm-Schnitts heißt das aber, dass zumindest zu Beginn des Filmes die Gefahr besonders stark ist, dass derdie Zuschauer/in einfach aussteigt. Ich kann nicht lauter neue (wenn auch "interessante") Stränge einbringen, weil der Film von Anfang an im Verdacht der Beliebigkeit steht. Das spüre ich selbst, wenn ich mir das bisher geschnittene ansehe - die tollsten Sachen ermüden, wenn nicht immer wieder etwas aufgegriffen wird, das man schon kennt. Der Film MUSS thematisch beschränkt bleiben, allein schon aus Wahrnehmungsgründen. ich bin gespannt, ob ich nach einer Weile lockerer damit werden darf - wenn der Zuschauer praktisch "drin" ist. Spannend.

(31. Mai 2006. Heute gibt's nichts Neues. Ich lösche nur.)

(25. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Die große "Pfronten ist schön"-Offensive)

(24. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und Hans Rombach. Ich arbeite ja an bereits geschnittenen Sequenzen, deren Standbilder alle schon weiter unten stehen, deswegen gibt's nur wenige neue Bilder, die ich eingefügt habe. Heute ging es viel um Forstwege.
Es ist gut, jetzt gerade ist es einfach gut. Im Moment habe ich einen Pfad gefunden zwischen dem, was mich an meinen Aufnahmen persönlich bewegt und dem, was dramaturgisch stimmig ist.
Und das macht mich froh.)

(23. Mai 2006. Aufnahmen von Robert Pittman und Michael Würfel. Ich habe zwar auch am neuen Heimatfilm (s.u.) weitergearbeitet, aber ich habe mit was anderem angefangen: Alle Aufnahmen vom schönen Feldbaum in Pfronten-Halden (oder ist es Pfronten Röfleuten oder Pfronten-Ried?) rausgesucht und zusammengeschnitten. Das sieht fast genau so aus wie auf dem Filmstreifen oben, es bewegt sich ja nicht viel, außer der wegfliegenden Krähe und den Blumen, die sich im Wind wiegen. Also, ich habe ja so schöne Landschaftsaufnehmen, dass mir spontan eine Idee gekommen ist, auf die ich wirklich früher hätte kommen können (sagen wir, sie ist gereift und jetzt ist sie geschlüpft): Ich werde vor Vollendung des "Heimatfilms" einen 30-minütigen Naturfilm schneiden, der wird heißen "pfrontner tal du bist so schön" und nur aus Landschaftsaufnahmen und vielleicht noch aus ein paar Leuten bestehen, die interessante Sachen machen, aber nichts sagen werden. Das alles wird in schöne, konsensfähiger Musik getunkt. Das kann ich in Pfronten guten Gewissens zum Verkauf anbieten, damit meinen Dokumentarfilm etwas finanzieren, die allgemeine Ungeduld besänftigen und mir macht das auch Spaß. Ich brauche nur noch die perfekte Musik - kein GEMA-freies Synthie-Gesäusel, sondern schöne Musik für alle. WER HAT VORSCHLÄGE???)

(19. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel, Hans Rombach, Shai Levi. Was ist passiert? Wo war er denn die letzten 8 Tage, könnte einer jetzt fragen, der regelmäßig auf diese Seite kuckt {mir ist kein solcher Mensch bekannt}. Er war kreativ, er hat gekämpft, er hat gerungen, sage ich da. So ging das nicht voran, dachte ich mir, wenn ich wirklich erst all das schneide, was ich aufgeschrieben habe, und dann aus 4 oder 5 Stunden zu kürzen versuche. Vor 2, 3 Monaten war das vielleicht noch eine Sensation, dass ich endlich einen möglichen sinnvollen Ablauf meines Films auf dem Papier habe - inzwischen reicht mir das nicht mehr. Inzwischen habe ich auch offenbar wieder genügend Kraft gesammelt, um weiter gehen zu können - und jetzt wurde das einst hoch gelobte Dokument, mein Schnittfahrplan, abermals gepflückt, umgestellt, gekürzt. An meiner Pinnwand hängt jetzt der neue Ablauf. Viel Schönes musste raus, aber der Schmerz hält sich in Grenzen. Was nützt eine schöne Szene, wenn der Zuschauer schon abgeschaltet hat? Was ich jetzt schneide, muss ganz neuen Maßstäben standhalten, und es ist denkbar, dass ich das, was ich jetzt schneide, auch schon vorzeigen kann. Bis zur nächsten bahnbrechenden Kürzungsaktion ist das also das Nonplusultra.
Meine AVID-Sequenz, in der ich meinen neuen Pinnwandschnittfahrplan verfolge, habe ich "Heimatfilm Hardcore" genannt. Die vorige Arbeitssequenz hieß "Heimatfilm light". Was gibt es da noch hinzuzufügen?
Der obige Filmstreifen ist jetzt ein bisschen durcheinander. Die Standbilder sind aus den ersten 10 Minuten des aktuellen Rohschnitts. ich gehe die letzte Sequenz nochmal von Anfang an durch, und die freundliche Frau Franke zum Beispiel ist jetzt doch weitestgehend rausgeflogen. Der aktuelle Schnitt ist wesentlich konzentrierter auf die Dinge, um die es geht - zwing mich keiner, diese Dinge auszusprechen, so was mochte ich noch nie ("Erzähl, was du in deinem Film sagen willst, in einem Satz.")
Was interessant ist: Mein letzter Übersetzungsauftrag war "Viva La Bam" (für die, die es nicht kennen - seid froh, schlagt es nicht nach, es ist Bockmist). Mein vorletzter Übersetzungsauftrag war "Police Squad", die Fernsehvariante von "Nackte Kanone", aus den 80ern, mit Leslie Nielsen. Ich merke irgendwie, wie mich beide Serien jetzt irgendwie im Stil beeinflussen. Es ist natürlich einerseits fatal, insbesondere, weil Viva La Bam ja eine destruktive, verlogene, effekthaschende Kriegserklärung an den Dokumentarfilm ist - aber andererseits hat es mich auch ein bisschen beflügelt. Ich spiele wieder mehr mit Effekten, Zeitraffer und Bildwitzchen herum... :-) Wohltuend regnerische Hannovergrüße!)

(10. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und eine Aufnahme von Hans Rombach BVK. Lasst Bilder Sprechen.)

(9. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Sind ja heute nicht so viele Aufnahmen. Ich habe vor allem an dem Interview vom letzten Mal rumgebastelt. Aber hm, schon schade, dass es nicht schneller geht. Da bin ich direkt ein bisschen frustriert... vielleicht liegt es auch am Sommer, der jetzt plötzlich um mich rum ist. Das finde ich immer ein bisschen komisch. Man kann gar keine klaren Gedanken mehr fassen...
Kann das sein, dass dieser Blog langsam ein bisschen schlecht gelaunt wird? Ja, was denn? Hat denn Bill Gates gejammert, als er Windows programmiert hat? Hat Douglas Adams geklagt, als er den Anhalter durch die Galaxis geschrieben hat? Hat dich Dr. Annika Frech beschwert, während sie über ihrer Doktorarbeit brütete?
JA!)

(2. Mai 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und Shai Levi. Irgendwie isses gerade etwas schwierig. Es geht um so ganz zentrale Sachen - ich besuche meinen früheren besten Freund in Berlin und rede mit ihm über uns und über Pfronten. Und gleichzeitig ist es irgendwie... leise. Wird das gehört werden?
Ich kann gerade aber auch nicht so viel machen, weil ich noch viel technischen Kram zu erledigen habe - Kassetten eindigitalisieren, Dias scannen, einen Videofilm konvertieren - und dann demnächst wieder übersetzen. Ich wurde informiert, dass ein "extreme rush project" auf mich zukommt. Außerdem bastel ich an einem Projekt, dass sich mit Dokumentarfilmvertrieb beschäftigt... dazu demnächst mehr. Außerdem ist das Geld zu knapp und dann habe ich demnächst einen Dr. der Biologie in der Familie [alle: Daumen drücken bis morgen Mittwoch um 10:00!].
Und dann sind wir eh die meiste Zeit golfen.
Harte Zeiten mal wieder für unabhängig produzierte, zeitintensive, sperrige Dokumentarfilmprojekte...)

(21. April 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. So echte Novemberaufnahmen, brrr... Kommunalpolitische Versammlungen, das ist recht garstig zu schneiden. Vielleicht ist es so, dass Aufnahmen, auf die man wenig Lust hat, auch im Film nichts zu suchen haben? Das ist mal eine These, die sich beweisen oder widerlegen wird. Es hat schon auch was, dieses Rumsitzen und Schöne-Worte-machen zu thematisieren. Das nächste Mal geht es mit Fahrradaction weiter... aber erst in einer weiteren Woche. Die letzten Tage musste ich den Förderantrag für Postproduktion fertig machen, die nächsten Tage habe ich woanders zu tun. So geht das eben langsam, wenn man in der Freizeit professionell schneidet (hört sich wenigstens schräg an. Sollte es auch). Immerhin sind im letzten Monat mit seinen 14 halben Schnittagen 40 Minuten Rohschnitt zusammengekommen. Damit kann man wenigstens arbeiten. Irgendwann kann ich mich auch wieder nach Pfronten trauen, wo die Gefilmten zuletzt schon ungeduldig wurden...)

(14. April 2006. Aufnahmen von Michael Würfel - und lauter nette Leute im heutigen Filmstreifen. "Komisch, dass heute überall so wenig los ist. kaum Verkehr, und hier im globalen Medienzentrum 'Waschhaus' ist auch keiner außer mir." Da dämmerte es mir: Ahhh... Karfreitag! Und ich geh zur Arbeit, tststs... Na, mein Chef wird sich freuen. Gute Arbeitsmoral bei der Michael Würfel Filmproduktion. So was passiert einem auch nur, wenn man alleine in der Wohnung hockt und nur dem Dokumentarfilmgott huldigt [Grammatik?]. Obwohl der mir vielleicht bald einen Blitz oder so was schickt. Ich überlege mir schon die ganze Zeit werbewirksame Slogans für meinen Film: "Vergessen Sie alles, was Sie über Dokumentarfilme wissen (sonst kommen Sie und dieser Film NICHT zusammen)". Oder Rechtfertigungen: "Wie nennt man einen Film, den kein Festival einlädt und den niemand kucken will? Genau: Geheimtipp". Dabei ist das natürlich immer noch außerordentlich prima, was ich hier fabriziere. Heute habe ich allerdings was völlig anderes gemacht als geplant. Und doch wieder in der Mitte des Films weitergeschnitten - siehe die ersten zwei Schnittschichten, ganz unten auf dieser Seite. Ich muss eigentlich noch ein paar möglichst sinnreiche Ausschnitte zusammenbasteln, weil ich bald einen Termin bei der Filmförderung habe, aber darauf habe ich so gar keine Lust. Da bricht mir kalter Schweiß aus. Reicht denn das nicht, dass ich SAGE, dass dieser Film toll wird?? Muss ich jetzt auch noch was zeigen???
Dabei ist mir das alles so peinlich...
Ich müsste schon längst an den Untertiteln sitzen. Bonusmaterial für Broken Saints. Ich empfehle das jetzt mal ausdrücklich, weil mir der Regisseur selbst sofort geantwortet hat, als ich ihm via E-Mail eine untertitel-inhaltliche Frage zu seinem Werk gestellt habe. So was war noch nie da!)

(12. April 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Wieder eine schöne lange Schnittschicht. Macht Spaß. Dabei ist das kein einfaches Material: Der Protagonist des Films liegt mit seiner Freundin auf dem Bett und unterhält sich darüber, ob und warum man in Pfronten "Grüß Gott" sagt. Und streichelt dabei ihr Knie. Kann man so was senden? Ich sage: Ja. Wenn's um unangenehme Wahrheiten geht {Grüßgottsagen als subtiler Zwang}, dann darf man da nicht zögern)

(11. April 2006. Aufnahmen von Hans Rombach, Robert Pittman, Michael Würfel und, äh, dem Internet, ahem. Ist ein sehr langer Filmstreifen geworden. Das passiert, wenn man A) schon um halb sieben aufsteht, wenn man B) auf eine Sequenz zurückgreifen kann, an der ich vorher schon mal geschnitten habe (Schlittenfahren-Medley)(mit der ich aber leider auch vorher schon nicht so richtig zufrieden war) und wenn man sich C) nicht 100%-ig sicher ist, was man tut. O Micha, du Jammerlappen. Soll ich lieber wieder weniger schreiben?)

(10. April 2006. Aufnahmen von Hans Rombach. Jetzt geht es etwas langsamer voran, hier im Schnittraum. Das liegt wohl an der Zeit im Film, so kurz, bevor die erste halbe Stunde rum ist - da wird sich der Zuschauer halt fragen - soll man weiter kucken? Lohnt es sich? Gleichzeitig bediene ich mich aus so persönlichen Töpfen, dass ich mich selbst frage, ob das gut geht. Ich ahne auch schon die Antwort. Und falls es so wirklich nicht funktioniert, wie ich es gerade schneide, habe ich auch schon andere Lösungen parat - aber ich will jetzt nicht schon zu Tricks greifen. Das ist der nächste Schritt.
Gleichzeitig ist es toll, seine eigenen Erinnerungen in einen ganz realen Film zu verweben {kann ein Film real sein???})

(7. April 2006. Aufnahmen von Hans Rombach und Michael Würfel - und wieder ein Dia, das wohl mein Vater Werner Würfel gemacht hat. Eigentlich zwei Dias, mit dem wunderbaren Programm Autostitch zusammen"genäht". Tja - eigentlich war ich heute schon mal begeistert von meinem Film - aber dieses HGM (s.u.) - das geht so nicht. Es ist ganz rechts auf dem Filmstreifen groß zu sehen, und ihr müsst euch das so vorstellen, dass der Zeiger sich in vielen kleinen Schritten über die Skala dreht. Eine nette Idee, sieht aber leider Scheiße aus, wie das auf meinen schönen Aufnahmen herumwackelt. Ich habe auch noch Alternativen, aber viel lieber hätte ich Hilfe für die "Special Effects" :-). Fühlt sich jemand berufen? Dann sofort 'ne Mail an mich, bitte!
Wahrscheinlich ist das HGM wieder mal so ne Idee, die man am Ende rausschmeißt, die niemand vermisst und schon ein paar Monate später kann man gar nicht fassen, was man früher einmal für ein Idiot war (dass man so was mal gut fand). Verdammt, so geht mir das schon mein ganzes Leben lang, dass ich nur wenige Wochen VOR jedem beliebigen Zeitpunkt wirklich KEINE AHNUNG hatte...)

(5. April 2006. Aufnahmen von Hans Rombach. Heute muss ich aufhören zu schneiden, bevor mir der Kopf schwirrt, weil ich mir noch ein bisschen Kraft für den restlichen Nachmittag aufheben muss - ich habe noch viel zu übersetzen, wieder Bonusmaterial der Neil-Young-CD. Aber zwei Stunden Schnitt, da kann auch schon was passieren, und heute habe ich das HGM eingeführt - das Heimatgefühlometer. Es sieht sehr selbstgemacht aus. Ob ein Berlinale-Publikum so was akzeptiert (besser gefragt - die Berlinale-Auswahlkommission...)? Na, und ich habe den Willy Linder getroffen - im Schnitt. Für mich ist er DIE Persönlichkeit in Pfronten. Aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob er letztlich damit einverstanden sein wird, dass ich seine Aufnahmen verwende.
A propos. Ist ja juristisch wackelig, hier einfach Fotos von Leuten auf die Website zu setzen. Lieber niemandem verraten, bitte. Andererseits, netten Leuten, denen ihr vertraut, dürft ihr schon davon erzählen, wenn ihr es für erzählenswert haltet, was ich hier veranstalte. Lies das eigentlich jemand?
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich das wissen will :-) - Grüße von Micha)

(4. April 2006. Aufnahmen von Michaek Würfel und Hans Rombach. Ich finde ja sehr lustig, was ich so schneide. Das könnt ihr zwar nicht sehen, aber auch der Filmbildstreifen ist heute besonders lang und bunt geworden. Ich bin so in der 15. oder 16. Minute, und im Sprechertext werde ich so Sachen sagen wie "ich bin seit einer Woche in Pfronten"... Ob das irgendwie hinkommen kann mit der Gesamtlänge? Und die ewige Frage - wird das jemanden interessieren bzw. - wird in der 15. Minute noch irgendwer zusehen, wenn ich das so mache wie jetzt?
Wir wissen es nicht. Die Agst, dass alles belanglos wird oder scheint, ist immer dabei.
Aber ich tröste mich folgendermaßen: Ich WEISS ja, dass viel von dem, was in meinem Film stecken wird, nicht belanglos ist. Und wie ich den Film so gestalten kann, dass das Wichtige auch beim Zuschauer ankommt, dass kann ich zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht letztgültig erklären. Wenn aber mal eine Fassung des Filmes "durchgeschnitten" ist, dann weiß ich das schon besser. Deshalb schneide ich jetzt mal munter weiter, und wenn dann ein Rohschnitt steht, kann man schon wieder auf ein anderes Wegstück sehen. Babysteps... die sich im Moment doch angenehm groß anfühlen.)

(31. März 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und Hans Rombach. Man erkennt die Aufnahmen von letzterem am gequetschten Bild. Warum sind die Standbilder von Hans' Kamera gequetscht? Wurden ganz normal 4:3 aufgenommen. Ich weiß es nicht. Vielleicht sagt er es mir bei Gelegenheit, schließlich ist er Mitglied im BVK. Es soll ja Leute geben, die nicht wissen, was das heißt...
Ich habe jetzt doch tatsächlich Aufnahmen von meiner früheren Religionslehrerin eingebaut. Hätte ich ja nie gedacht, dass ich die benutze. Es ist halt auch ein Rohschnitt. Andererseits, das wird für viele Menschen die einzige Chance sein, je etwas von den Diözesenskimeisterschaften zu erfahren... Demnächst in "mein Heimatfilm!" :-). Wünsche ein schönes Wochenende - ich fahre nach Berlin und muss Kram für eine Neil-Young-DVD übersetzen.)

(30. März 2006. Aufnahmen von Michael Würfel und Hans Rombach (BVK)(das BVK ist wichtig!). Außerdem: Fotos von Werner Würfel. Und: Ein Foto, das nicht von Werner Würfel sein kann, weil er und ich (als Baby) beide mit drauf sind. Ist also vielleicht von Monika Würfel... oder von einem Wanderkameraden meines Vaters.
Tja, heute habe ich ein bisschen mit alten Fotos hantiert, und das ist toll. Ich weiß zwar nicht, ob anderen Betrachtern auch so warm ums Herz wird wie mir, wenn sie mich als Pimpf sehen... aber schön sind alte Bilder doch allemal.
In Hannover hat es heute früh geregnet und ich habe einen schicken Regenoverall
aus dem Second-Hand-Laden ausprobiert, als ich "zur Arbeit gefahren" bin. Dazu passend möchte ich ein Lied auf der Seite eines Freundes empfehlen: http://www.richard-universum.de/blog/audio/es-regnet-wieder-supertramp-cover/#respond Viel Spaß!)

(29. März 2006. Aufnahmen von Michael Würfel. Das war auch der erste Schnittag im Medienzentrum "Waschhaus" neben den Herrenhäuser Gärten, und die Festplatten laufen auch wieder. Und ich fange jetzt doch am Anfang des Filmes an und nicht in der Mitte oder am Ende oder dazwischen. Der Film will das so. Ich dachte ja, ich schreibe jetzt mal genau auf, wie der Film werden soll, und dann schneide ich das und fange einfach dort an, wo ich gerade Lust habe. Von wegen. Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache, stehen meinem wohlüberlegt gedichteten Sprechertext sehr skeptisch gegenüber und sträuben sich vehement, einfach an irgendeiner Stelle für meine niederen dramaturgischen Zwecke benutzt zu werden. Trotzdem, ich glaube, die ersten sechs Worte des Filmes weiß ich schon.
Und wird das hier jetzt eigentlich ein Blog oder was?)

(am 27. bin ich mit Kassetten und Computer ins Büro von Luminus-Film gezogen. Jetzt wird bestimmt alles noch besser... wenn die Festplatten wieder rekonstruiert sind...)

(am 23. März gab's eine Festplattenhavarie. Im Verdacht steht die Firewire-Schnittstelle des Schnittcomputers. Bis zur Klärung wird nicht weiter geschnitten... :-( )

(20. März 2006. Aufnahmen von Robert Pittman und Michael Würfel)

(17. März 2006. Aufnahmen von Robert Pittman)

(16. März 2006. Aufnahmen von Robert Pittman)

Diesen Blog mit Standbildern der jeweils frisch geschnittenen Sequenzen ergänzt Autor+Regisseur Michael Würfel nach jeder Schnittschicht

"Mein Heimatfilm" ist ein Dokumentarfilm von Michael Würfel

Produktion:
MITV, Michael Würfel
Inselfilm, Gregor Streiber
Seven Years Film, Hans Rombach

Kamera:
Hans Rombach (BVK)
Robert Pittman
Shai Levi
Michael Würfel

Kontakt: